Der Vortrag baut auf ein realisiertes Projekt, welches sowohl in der Hardware als auch in der Software-Technologie, einen Paradigmenwechsel darstellt. Migration von IBM-Mainframes zu Windows-Server, wobei eine Kostenreduzierung von 650.000 €/Jahr und eine effektivere Performance erzielt werden. Nach dem Hardware-Change, wird die COBOL-Software restrukturiert, die Oberfläche der gesamten Applikation graphisch, und aus dem Legacy-System wird unter .NET-Entwicklung stufenweise eine Service Oriented Architecture entstehen. Im zweiten Teil des Vortrages wird ein riesiges Betätigungsfeld für Informatiker aufgezeigt. Laut GARTNER Research existieren derzeit mehr als 200 Billion Statements in COBOL, die bis 2008 sogar noch wachsen werden und deren Restrukturierung und Erneuerung eine eminente Chance für Informatiker bietet.
Studium der Datentechnik (TU-Wien) und der Betriebsinformatik (Uni-Wien). Seit mehr als 25 Jahren bei Bertelsmann tätig – zuerst als Software-Entwickler und Analyst, später als Projektmanager. Danach für die Entwicklung eines internationalen Software-Systems verantwortlich. Seit nunmehr 10 Jahren Chief Information Officer von ICS BERTELSMANN in Wien. Langjährige Seminartätigkeit und seit vielen Jahren Lehrbeauftragter am Institut für Informatik-Systeme der Uni-Klagenfurt für Software-Management mit den Schwerpunkten Systemtheorie und Kybernetik.
Sprecher: Mag.. Günter Bodner Wann: Freitag, 14.10. 2005, 14:00 Uhr (s.t.) Wo: E.2.42, Universität Klagenfurt