Prof. Dr.-Ing. Klaus Jobmann

Als die Autos lernten miteinander zu sprechen

Zum Vortrag:

- Sinn und Grenzen der Car-to-Car- (c2c-) Kommunikation als dominante Vertretung der mobilen Ad-hoc-Netze mit teilweise extrem hoher Mobilität

- Stand der Standardisierung in USA und Europa

- Unterschiede der Randbedingungen in USA und Europa

- Die Bedeutung der und die Anforderungen an die Positionsbestimmung für die c2c-Kommunikation

- Herausforderungen an die Funktionen der Schichten 1, 2 und 3 im OSI-Protokoll-Stack

- Was bedeutet c2x?

Zur Person:

Prof. Dr.-Ing. Klaus Jobmann, geb. 1947, gelangte über die Praxis einer Lehre, das Studium Nachrichtentechnik an der Fachhochschule Hamburg, die Praxis im signal- und fernmelde-technischen Dienst der Deutschen Bundesbahn zum Studium der Vermittlungstechnik an der Technischen Universität Hannover und promovierte dort 1979. Von 1981 bis 1994 hatte er zahlreiche Positionen in fast allen Funktionsbereichen der Fernmeldeindustrie (Ausnahme Controlling und Konstruktion) inne. Seit 1994 in der Lehre und Forschung tätig, zunächst zwei Jahre an der FHS Magdeburg, lehrt er seit 1995 an der Universität Hannover. Er ist Mitglied in den einschlägigen Fachverbänden: VDE, ITG, Ifkom, IEEE. Die Forschungsinteressen des Vortragenden liegen im Management großer Nachrichtennetze und in der Protokollentwicklung in den Schichten 2 und 3 des beispielhaften OSI-Modells. In den letzten Jahren hat er sich intensiv mit Routing, MAC- und Cross-Layer-Design bei Ad-hoc-Netzen beschäftigt. Beispielhaft gehörte dazu das Fleetnet-Projekt des BMBF und eine von der DFG geförderte Untersuchung der Link Control beim HIPERLAN II mittels der Metho-den der Spieltheorie. Derzeit richten sich Prof. Dr.-Ing. Jobmann und die Mitarbeiter an seinem Institut auf The-men des UWB (Ultrawideband) aus.


Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Klaus Jobmann
Wann:     Freitag, 8. April 2005, 14:00 Uhr (s.t.)
Wo:       E.2.42, Universität Klagenfurt