NET ist Microsofts Strategie für die nächste Softwaregeneration. Im Mittelpunkt steht die Vision, dass in Zukunft neben dem PC vermehrt andere Devices wie Handhelds, Settop-Boxen, Spiele-Konsolen oder Handies verwendet werden. Diese Devices bieten zum Teil neue Benutzerschnittstellen, haben Internetzugang und ermöglichen einen wesentlich einfacheren Datenaustausch. Hinter .NET verbirgt sich eine Client/Server Architektur mit XML-basierten Datenaustausch über Internet. Der Benutzer bezieht zukünftig seine Applikationen über das Internet, wobei sich diese an seine Bedürfnisse anpassen, unabhängig davon, in welchen Umgebungen (offline, online, PC, PDA, ...) er arbeitet. Aus Sicht des Entwicklers steht Visual Studio.NET im Mittelpunkt, welches die Entwicklung XML-basierter Web Services ermöglicht. Das Visual Studio.NET Framework basiert auf einer neuen common language runtime (CLR), die hardwareunabhängigen Code ausführen kann. Die Applikationsentwicklung wird durch Unterstützung einer Vielzahl von Programmiersprachen inkl. des neuen C# (C-Sharp) wesentlich vereinfacht. Weitere Features sind konsequente Objektorientierung sowie einfache Komponentenentwicklung und deren Verteilung.
Referent: Dr. Ralph Zeller,
Microsoft Österreich
Zeitpunkt: Freitag, 24. November 2000, 14:15 Uhr
Ort: HS 3 der Universität Klagenfurt
Ralph Zeller studierte an der Universität Wien Wirtschaftsinformatik. Nach
Beendigung seines Studiums war er am Lehrstuhl für Produktion und Logistik der
Universität Wien als Projektassistent beschäftigt und schrieb dort seine
Dissertation zum Thema "Rüstungsplanung in der Kleinserienmontage von
Leiterplatten". Nach seiner Dissertation kam er 1998 als Projektassistent an die
Abteilung für Produktionsmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien und
wechselte im Juni 2000 zu Microsoft Österreich, wo er die Betreuung der
Universitäten übernommen hat.