Sonderkolloquium im Rahmen der Generalversammlung des Vereins der Freunde der Informatik

Peter Pawlek

Schutz und kommerzielle Verwertung geistigen Eigentums

Patentierung und andere Formen des Urheberrechtsschutzes insbesondere im Bereich Software

Der Vortrag informiert über die Schutzmöglichkeiten für Erfindungen, sowie verschiedene Aspekte der kommerziellen Verwertung von Know- how. Insbesondere wird auf die Berücksichtigung des Schutzes von Software und Informatik-Produkten eingegangen. Dies ist auch in der universitären Forschungsumgebung ein wichtiges Problemfeld.

In dieser Präsentation werden die Vorteile einer Patentierung hervorgehoben. Weiters wird auf den organisatorischen Ablauf eines Patentierungsverfahrens eingegangen. In weiterer Folge werden unterschiedliche Arten von Schutzrechten, insbesondere die Frage des rechtlichen Schutzs von Software, diskutiert. Auch auf Details wie z.B. anfallende Kosten, wird eingegangen. Es werden neue rechtliche Entwicklungen für einen stärkeren Schutz von Software vorgestellt. Ein weitererer für den universitären Forschungsbereich interessanter Diskussionspunkt ist die Betrachtung des Spannungsfelds "Publikation versus Patent".

Im zweiten Teil des Vortrags werden verschiedene Arten der Verwertung von Know-how, finanzielle Aspekte und die Frage der Diensterfindungen behandelt.

Alle diese Punkte werden durch Beispiele und Erfahrungen anderer Universitäten anschaulich erläutert.



 
Referent:  Peter Pawlek,
           Projektmanager des Geschäftsbereichs Tecma,
           Österreichische Innovationsagentur.

Zeitpunkt: Donnerstag, 13. April 2000, 16:30 Uhr

Ort:       HS 3 der Universität Klagenfurt


Peter Pawlek ist seit Jänner 1998 als Projektmanager im Geschäftsbereich Tecma der österreichischen Innovationsagentur, einer Gesellschaft des BM für wirtschaftliche Angelegenheiten, tätig. Zu seinen Agenden zählen die Lizensierung von Patenten und von Know- how im Bereich Medizintechnik bzw. der Physik sowie die Beratung in diesem Bereich.

Von 1988 bis 1997 war Peter Pawlek Projektleiter für Produktentwicklung und Fertigungstechnologie im Continental- Konzern. Davor war er vier Jahre im Grundlagenforschungsbereich am CERN in Genf tätig.

Peter Pawlek hat das Physikstudium an der Universität Wien 1983 abgeschlossen.