Die Zahl der erfolgreichen Installationen von Workflow-Management-Systemen hält sich in bescheidenen Grenzen. Dies ist nicht nur auf die Inflexibilität von Workflowmodellen zurückzuführen sondern insbesondere auch auf die Inadequatheit von Architekturen für Workflow-Management-Systemen.
In diesem Vortrag werden fundamentale Anforderungen an die Architektur von Workflow-Management-Systemen vorgestellt. Anschließend wird gezeigt, wie diese umzusetzen sind. Dabei ist festzustellen, daß eine Realisierung auf wohlbekannte Informatikkonzepte aufsetzen kann. Daß dennoch viele Workflow-Management-Systeme unbefriedigend operieren, ist wohl darauf zuruükzuführen, daß Anforderungen nicht erkannt werden bzw. nicht adaequat umgesetzt werden.
Der Vortrag schließt mit Beobachtungen zur derzeit am Lehrstuhl für Datenbanksysteme der Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführten Implementierung. Sie demonstriert die Machbarkeit der im Architekturteil vorgestellten Ansätze.
Referent: Prof. Dr. Stefan Jablonski
Universität Erlangen
Zeitpunkt: Freitag, 19.4.1996, 14 Uhr
Ort: HS 3 der Universität Klagenfurt