In diesem Vortrag wird ein Ansatz zur Spezifikation und Laufzeitbehandlung von Zeitaspekten in Workflow-Systemen vorgestellt. Es wird zwischen externen, vom Workflow-Designer festgelegten, und inhärenten, durch Intraprozeßabhängigkeiten hervorgerufenen Zeitspezifikationen unterschieden. Diese Vorgaben werden zur Berechnung einer Metastruktur, genannt ePERT, herangezogen. ePERT dient sowohl zur Konsistenzprüfung des Workflow-Designs, als auch als Gerüst für die Laufzeitunterstützung des Zeitmechanismus für instanziierte Workflows. Weiters wird auf die Vorteile einer expliziten Betrachtung von Zeitapsekten im Umfeld von Workflows eingegangen und es werden weitere Problemfelder aufgezeigt.